Rotmilan vor Windenergie

Energiewende MIT Biodiversität

Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist nur dort richtig, wo wertvolle Naturräume und deren Arten nicht gefährdet werden. Besonders die Windenergie darf nur naturverträglich ausgebaut werden. Diese Form regenerativer Energiegewinnung ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Energieversorgung in Deutschland. Zunehmend werden aber Windenergieanlagen in naturnahen Wäldern, in der Nähe von Vorkommen seltener Arten und in Schutzgebieten gebaut. Der Wald muss Tabuzone bleiben!

Schützt wertvolle Lebensräume

Der Erhalt der Biodiversität ist ein gesellschaftlich ebenso wichtiges Ziel wie die Energiewende. Naturnahe, große Wälder müssen genauso erhalten werden wie für Fauna und Flora wertvolles Offenland. Daher ist eine genaue Abwägung notwendig, wo Windparks ohne Schaden an der Natur errichtet werden können. Mit Windenergie kann sehr viel Geld verdient werden. Auch aus diesem Grund besteht ein hoher Interessensdruck auf potentiellen Standorten. Wir setzen uns dafür ein, dass die Belange des Arten- und Naturschutzes nicht unter die Räder der Energiewende kommen.

Forum NaturWende

Diskutieren Sie im Forum NaturWende Ihre Fragen und Erfahrungen mit Erneuerbaren Energien und Naturschutz.

Die Studie Windenergie im Lebensraum Wald

Diese Studie beschreibt das Gefährdungspotenzial windkraftsensibler waldgebundener Arten (v.a. aus den Risikogruppen Vögel/Fledermäuse) durch den Bau und Betrieb von Windenergieanlagen (WEA) im Wald. Sie stellt die Bedeutung der Wälder für die Erhaltung der biologischen Vielfalt vor und zeigt auf, dass ein weiter Ausbau von WEA im Wald einen Eingriff in eine Tabuzone darstellt und nur dann in Ausnahmefällen naturschutzfachlich und –rechtlich vertretbar wäre, wenn dieser mit der Waldschutzkonzeption und den Artenschutzbelangen im Sinne der Erhaltung der Biodiversität bundeseinheitlich in Einklang zu bringen ist.

Unsere Wildtiere dürfen nicht die Verlierer der Energiewende sein

Unsere Wildtiere dürfen nicht die Verlierer der Energiewende sein.
In manchen Bundesländern ist die Belastungsgrenze einzelner Arten bereits jetzt in Sicht, wenn nicht gar überschritten. Der Rotmilan etwa, eine global seltene Greifvogelart, für deren Erhalt Deutschland eine besonders hohe Verantwortung trägt, wird häufig Opfer von Kollisionen an Windenergieanlagen. An anderen Orten werden große, unzerschnittene Wälder für die Windenergie geöffnet. Oft sind Leidtragende bereits gefährdete Arten wie Schwarzstorch, Schreiadler und fast alle heimischen Fledermausarten. Der naturschutzfachlich unkontrollierte Ausbau der Windenergie gefährdet die Ziele des Arten- und Naturschutzes.

Aktuell

Gruppen

Kürzlich aktive Mitglieder

Profilbild von Moderator
Profilbild von Elmar Oberdörffer
Profilbild von Jochen Schumacher
Profilbild von Ralf Marquardt
Profilbild von Brigitte
Profilbild von kschulz
Profilbild von Peer Cyriacks
Profilbild von Bodo Ernzen. Jagdaufseher
Profilbild von Purrucker
Profilbild von orbaha
Profilbild von Naumann
Profilbild von keitel
Profilbild von Treenie
Profilbild von Fritz Vahrenholt
Profilbild von Michael

Wer ist online

Im Moment ist niemand online.
© Copyright 2014 - Deutsche Wildtier Stiftung

Pin It on Pinterest